Publikationen

Starke Frauen

Starke Frauen für die Kunst

Im Gespräch mit Anna Lenz

Fotografien v. Roswitha Pross
296 Seiten, 155 Abb. in Farbe
Hirmer Verlag München, 2013
ISBN: 978-3-7774-9011-3
Preis 19,90 Euro (beim Verlag vergriffen)

Englischsprachige Ausgabe:

Strong Women for Art. In Conversation with Anna Lenz

ISBN: 978-3-7774-2149-0

Anna Lenz interessierte sich schon immer für das Leben der Frauen an der Seite der Künstler. Sie waren es, die immer alles organisierten, ihren Männern den Rücken freihielten, sich um das Familienleben und die Kommunikation nach außen kümmerten.

2010 war es so weit: Gemeinsam mit ihrer Freundin, der Münchener Fotografin Roswitha Pross, und der Kunsthistorikerin der Sammlung, Ulrike Schmitt, startete sie das Projekt „Starke Frauen für die Kunst“.

Die meisten Frauen der in der Sammlung vertretenen Künstler erklärten sich bereit zu einem Gespräch. Roswitha Pross fing mit ihrer Kamera die Stimmung vor Ort ein und es entstanden ausdrucksstarke Portraits.

Anna Lenz‘ Anliegen war es, den Frauen eine Stimme zu verleihen – was lag also näher, als mit dem Buch auf Reisen zu gehen und Lesungen zu veranstalten? Das Buch wurde nicht nur in zahlreichen Galerien und Museen in Deutschland, sondern auch in Amsterdam, London und New York präsentiert und stieß auf großes Interesse.

Anna Lenz hatte in hellsichtiger Ahnung das Projekt rechtzeitig begonnen: Mehrere Frauen – Edith Talman, Essila Paraiso, Léonore Verheyen, Nanda Vigo, aber auch die Fotografin Roswitha Pross – sind inzwischen verstorben.

Das Buch hält die Erinnerung an diese großartigen Frauen und ihr Engagement für die Kunst wach.

Doppelaspekt von Materialität und Immaterialität in den Werken der ZERO-Künstler 1957-67

Dissertationsschrift von Ulrike Schmitt, Universität Köln

328 Seiten, Leinenbindung

Eigenverlag, Druck München, 2013

Doppelaspekt

Richtete sich traditionell das Augenmerk der Künstler vorrangig auf die formale Gestaltung des Bildobjekts, während die beim Betrachter ausgelöste Wirkung von sekundärer Bedeutung war, so trat nach 1945 eine Verschiebung in Richtung des wahrnehmenden Subjekts ein.

Intensiver als jemals zuvor wurde nun über die Beziehung zwischen Kunstwerk und Betrachter reflektiert. Erstmals deutlich wird diese Tendenz mit der 1957 in Düsseldorf begründeten ZERO-Bewegung.

Die Künstler verfolgten das Ideal, Werke zu schaffen, die ein Vergessenlassen der physischen Dimension und das Erleben des Immateriellen ermöglichen, das vorstellbar wird als eine die Objekte umhüllende, sich räumlich ausbreitende Energie.

Im Laufe der Jahre zeichnete sich eine zunehmende Tendenz zur materiellen Reduktion zugunsten einer immer stärkeren Gewichtung der Faktoren Raum, Zeit und Licht ab.

Für das künstlerische Schaffen bedeutet dies eine Verschiebung der Gewichtung von Materiellem und Immateriellem. Das Dazwischen und die Leere gewinnen dieselbe Relevanz wie das Geformte.

Denkbar ist das Immaterielle nur ex negativo, ausgehend von dem, was es nicht ist, von seinem ergänzenden Gegenpart, dem Materiellen.

Die Publikation hinterfragt, wie die Künstler das, was sie sich unter dem Immateriellen vorstellen, zu vermitteln versuchen.

Die Drucklegung der Dissertation wurde dank der großzügigen Unterstützung durch Anna und Gerhard Lenz ermöglicht.

Starke Frauen

Das Ohr am Tatort

Anna Lenz und Ulrike Bleicker-Honisch

Heinz-Norbert Jocks im Gespräch mit Gotthard Graubner, Heinz Mack, Roman Opalka, Otto Piene und Günther Uecker

172 Seiten

Hatje Cantz Verlag, Ostfildern, 2009

ISBN. 978- 3 – 775725091 (vergriffen)

Der Journalist und Publizist Heinz-Norbert Jocks führte lange und intensive Gespräche mit den fünf Künstlern: Er befragte sie zu ihrem Leben und Werdegang, zu ihren künstlerischen Haltungen und ihrer Vernetzung in der europäischen Avantgarde-Szene nach 1945.

Mit „Das Ohr am Tatort“ ist ein einmaliges Zeitdokument entstanden, das die Künstlerindividuen nochmals von einer anderen Seite beleuchtet und bislang Unbekanntes zutage fördert.

Epoche Zero. Sammlung Lenz Schönberg. Leben in Kunst (2 Bände)

Anna und Gerhard Lenz, Ulrike Bleicker-Honisch

708 Seiten, 773 Abb.

Hatje Cantz Verlag, Ostfildern, 2009 (vergriffen, nur antiquarisch verfügbar)

ISBN: 978-3-7757-1688-8

Englischsprachige Ausgabe:

The Zero Era. The Lenz Schönberg Collection. Living in Art

ISBN 978-3-7757-2411-1)

Doppelaspekt

Die zweibändige, umfangreiche Publikation präsentiert die gesamte Sammlung auf vierfarbigen Abbildungen und enthält neben einem Gesamtinventar und einer Chronologie zur Ausstellungsgeschichte der Sammlung Lenz Schönberg zahlreiche wissenschaftliche Beiträge von renommierten ZERO-Kennern.

Starke Frauen

Augenblicke

Begegnungen mit Künstlern aus der Sammlung Lenz Schönberg 1968-1996

Eine Dokumentation von Anna Lenz im Eigendruck und Selbstvertrag, Tirol, 1999“

Anna Lenz dokumentiert in dieser Publikation mittels fotografischer Aufnahmen das Leben mit den Künstlern und das Leben für die Kunst, ergänzt durch persönliche Stellungnahmen von Künstlern, Freunden und Webbegleitern aus der Kunstwelt.

Ausstellungskataloge

Epoche Zero. Die Sammlung Lenz zu Gast im Kunstmuseum Ahlen

Mit Vorworten von Martina Padberg und Anna Lenz sowie einem Text von Ulrike Schmitt. 74 Farbabbildungen von Werken und 10 Künstlerportraits von Anna Lenz. Langenhagen 2022.

Doppelaspekt
2006 Katalog Salzburg

ZERO. Künstler einer europäischen Bewegung. Sammlung Lenz Schönberg 1956-2006

Museum der Moderne Salzburg, Mönchsberg. Mit Vorworten von Gerhard Lenz und Agnes Husslein-Arco sowie Texten von Silvia Krapf, Anja Brug und Hannah Weitemeier. 79 Farbabbildungen. Ostfildern 2006.

ZERO. Die europäische Vision 1958 bis heute. Sammlung Lenz Schönberg

Museum für Zeitgenössische Kunst, Zagreb. Mit Vorworten von Božo Biškupić, Benita Ferrero-Waldner, Gerhard Lenz und Snježana Pintarić sowie Texten von Zvonko Maković und Hannah Weitemeier. Kroatisch/deutsch. 37 s/w- und 93 Farbaufnahmen, 2004. 

Doppelaspekt
Starke Frauen

ZERO. Die europäische Vision – 1958 bis heute. Sammlung Lenz Schönberg

RLB-Arts, Raiffeisen-Landesbank Tirol AG. Mit Vorworten von Fritz Hakl und Gerhard Lenz sowie Texten von Silvia Höller, Gerhard Lenz und Hannah Weitemeier. 26 s/w- und 47 Farbabbildungen. Innsbruck 2003. 

Sammlung Lenz Schönberg. Aus der Stille der Zeit – über die Grenzen von Raum

Galerie Zachęta, Warschau. Mit Vorworten von Gerhard Lenz und Barbara Majewska sowie Texten von Lucius Grisebach, Manfred Killer, Richard Stanislawsky, Hannah Weitemeier und Künstlern. Polnisch. 50 s/w- und 101 Farbabbildungen. Stuttgart/Ostfildern 1992. 

1992 Katalog Warschau
Starke Frauen

Sammlung Lenz Schönberg. »… die Kunst von innen bittend…«

Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum. Mit Vorworten von Gert Ammann, Fritz Astl, Gerhard Lenz, Romuald Niescher und Alois Partl sowie Texten von Günther Dankl und Hannah Weitemeier. 21 s/w- und 31 Farbabbildungen. Innsbruck 1991. 

Sammlung Lenz Schönberg. Eine europäische Bewegung in der bildenden Kunst von 1958 bis heute

Zentrales Künstlerhaus Moskau. Mit Vorworten von Gerhard Lenz, Max Streibl, A. Vasnecov und Vasilij Zacharov sowie Texten von Evgenij Barabanov, Gottfried Boehm, Lucio Fontana, Hermann Goepfert, Gerhard von Graevenitz, Francisco Infante, Felix Philipp Ingold, Udo Kultermann, Pierre Restany, Aleksandr Rožin, Günther Uecker und Hannah Weitemeier. Russisch/deutsch. 53 s/w- und 100 Farbabbildungen. Stuttgart 1989. 

Doppelaspekt
Doppelaspekt

ZERO. Vision und Bewegung. Werke aus der Sammlung Lenz Schönberg

Städtische Galerie im Lenbachhaus, München. Mit Texten von Rochus Kowallek, Hannah Weitemeier, Armin Zweite und den beteiligten Künstlern. 11s/w- und 65 Farbabbildungen. München 1988. 

Zero, un Movimiento Europeo. Colección Lenz Schönberg

Fundación Juan March, Madrid. Mit Texten von Dieter Honisch und Hannah Weitemeier. Spanisch/englisch. 23 Farbabbildungen. Madrid 1988. 

1988 Katalog Madrid
Starke Frauen

Bilder und Objekte aus der Sammlung Lenz Schönberg. Eine europäische Bewegung

Museum Carolino Augusteum Salzburg. Mit einem Vorwort von Gerhard Lenz und Künstlerbiografien von Hannah Weitemeier. 41 Farbabbildungen. Salzburg 1985.

Das Städel zeigt: Beispiele aus der Sammlung Lenz, Kronberg

Städtische Galerie im Städelschen Kunstinstitut. Mit Vorworten von Klaus Gallwitz und Hilmar Hoffmann sowie Texten von Reiner Bentmann, Susanne Müller-Hanpft, Hannah Weitemeier u.a. 50 s/w-Abbildungen. Frankfurt am Main 1974. 

Doppelaspekt